Betrachtung

Medien waren und sind sehr vielfältig und Sprache ist sehr komplex. Um diesen Tatsachen gerecht zu werden wurde bei dem Kongress an der Ludwig-Maximilians-Universität Wert darauf gelegt die Fragestellungen aus der Sicht verschiedenster wissenschaftlicher Zweige und Disziplinen heraus zu untersuchen. Durch diese umfassende Betrachtung sollte den Teilnehmern des Kongresses ein wesentlich umfangreicheres und vollständigeres Bild von dem modernen Umgang mit den Medien Schrift und Bild vermittelt werden. Da die Thematik einen großen Schwerpunkt auf der globalisierten Gesellschaft hatte, wurde auch dieser Tatsache Rechnung getragen und es wurde eine Vielzahl von Experten aus anderen Ländern eingeladen um an dem Kongress teilzunehmen. Daraus ergab sich ein noch umfassenderes Bild der wechselseitigen Beziehungen zwischen der modernen Gesellschaft, den weit entwickelten und dynamischen elektronischen Medien sowie den alten und starren Medien der Schrift und des Bildes. An dem Kongress der Ludwig-Maximilians-Universität München nahmen über 100 Personen aus 10 verschiedenen Staaten Teil. Der Kongress wurde in acht Sektionen unterteilt, nämlich Elektronisches Publizieren, Inszenierungen, Schrift und Bild und Körper, Schrift und Bild im Film, Der Holocaust zwischen den Medien, Schrift und Bild beim Lehren und Lernen, Lernen und Lehre digital sowie Materilalität von Schrift. Dabei wurde jede der Sektionen von einem anderen Experten geleitet.